Schritt 8: Durchführung eines Daten-Mappings

Nach Abschluss der Datenanalyse und nachdem die Datenstrukturen klar sind, wird die ‚Map’ für die EDI-Konvertierungssoftware definiert. Für die meisten EDI-Softwarepakete oder VAN-Services kann der EDI-Koordinator die Map definieren.

Die Map wird dann so etwas wie eine Datenbankdefinition. Die EDI-Software speichert die Map normalerweise in einer Tabelle. Wenn eine Transaktion in das System kommt, stellt der EDI-Translator mit dieser Map fest, wohin das eingehende Feld geht und ob die Daten neu formatiert werden müssen.

Hauptziel beim Mapping ist die weitestgehende Vermeidung von Kundenschnittstellen und insbesondere von Kundeneinstellungen für jeden einzelnen Handelspartner. Je standardisierter die Datenformate sind, desto besser arbeitet das System und desto weniger wird eine spezifische Programmierung benötigt.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass EDI-Schnittstellen eine Logik hinter dem robustesten EDI-Mapping und eine Kundenschnittstelle benötigen. Das sollte sich aber in Grenzen halten.

In einigen Fällen ist eher eine Überarbeitung des Geschäftsprozesses in Erwägung zu ziehen. So ist es anstelle eines Mittels, damit das EDI-System nicht die Fracht des Lieferanten berechnet, vielleicht besser, das eher vorgelagert innerhalb des Lagersystems zu berücksichtigen.

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